Die Geschichte vom Parada 30 in Thun – Teil 2

Aufgeben war für sie keine Option. Daher hat Israel den Bohrer selbst in die Hand genommen. Er hat den Keller eigenhändig ausgebohrt, die Wände gestrichen und in Zusammenarbeit mit professionellen Handwerkern, Maurern und Schreiner haben sie das Projekt in einem Jahr auf die Beine gestellt. Andrea ist damals nebenbei noch arbeiten gegangen.





Genau ein Jahr nachdem sie in die Schweiz gekommen sind, fand am 1. November 2013 die Eröffnung des Parada 30 in Thun statt.


Gestartet sind die beiden mit sieben Tischen drinnen und zwei Tischen draussen mit Ausschankerlaubnis für die Terrasse bis 18.30 Uhr. Mehr wollte ihnen die Stadt Thun nicht geben können, es galt damals ein Gemeinderatsbeschluss, welcher besagte, dass neue Cafés sowie Restaurants in der Innenstadt von Thun keine neuen Aussenplätze haben durften. Sie wurden regelmässig von der Polizei kontrolliert und mit Bussen bestraft, weil sie zu viele Gäste auf der Terrasse bewirtet hatten. Doch sie haben auch diesen Kampf nie aufgegeben und so stehen ihnen für nächstes Jahr 30 zusätzliche Sitzplätze zur Verfügung.


Im 3. Teil der Geschichte erfahren Sie mehr über das Konzept vom Parada 30 in Thun.