Die Geschichte vom Parada 30 in Thun – Teil 3

Die Spezialität war anfangs vor allem Kaffee und mexikanische Gerichte! Die Idee von Andrea und Israel war Mexiko auf eine andere Art zu präsentieren. Nicht klischeehaft also mit Ponchos und Sombreros an der Wand. Mexiko hat nämlich ausserhalb der Touristengebiete viele innovative und urbane Gastrokonzepte zu bieten. Sie wollten Mexiko auf seine moderne, aber auch traditionelle und authentische Art repräsentieren. Im Parada 30 gibt es also keine Fajitas und Chili con Carne.



Das Traditionelle findet sich auch in der Inneneinrichtung wieder. Andrea und Isreal haben ein Jahr lang im Süden Mexikos in San Cristóbal de las Casas, Chiapas, gelebt, wo die indigene Bevölkerung und deren Handwerk noch sehr präsent ist. Von dort haben sie verschiedene Textilien mitgebracht, die im Restaurant ausgestellt sind. Weiter ist diese Region für ihr Kaffee- und Kakaoanbau bekannt. Sie haben dort ihre Leidenschaft und Liebe für Kaffee entdeckt. Sie wissen daher genau woher ihr Kaffee kommt und wie viel harte Arbeit dahintersteckt. Israel hatte dort im Café und im Restaurant seines Onkels gearbeitet. Diese Erfahrungen haben ihre Projekte in Mexiko sowie das Parada 30 in Thun stark geprägt.



Andrea und Israel haben sich stets weiterentwickelt und bieten mittlerweile zusätzlich spezielle Weine aus Spanien, Mexiko, Argentinien, Chile und der Schweiz an, kreieren Cocktails mit Tequila, Mezcal etc., bieten eine grosse Ginauswahl an und das Angebot von mexikanischen Speisen haben sie ebenfalls weiter ausgebaut.


Im 4. und letzten Teil erfahren Sie, wie es ums Parada 30 heute steht.