"Endlich habe ich Zeit auszumisten"

Das Restaurant blindekuh ist einer der größten Arbeitgeber in der Privatwirtschaft für Menschen mit Sehbehinderungen. Mitarbeiter Jean Baldo erzählt wie es ihm während dem Lockdown ergangen ist.



Nebst seiner Arbeit in der blindekuh, leitet Jean Baldo Kurse und Seminare für «richtiges Telefonieren» und «barrierefreies Reisen». Diese Tätigkeiten sind aufgrund des Coronavirus ebenfalls auf Eis gelegt. Damit dem Tausendsassa zu Hause nicht die Decke auf den Kopf fällt, versucht er eine fixe Struktur einzuhalten und umtriebig zu bleiben. Gut zu frühstücken und sich ordentlich anzuziehen gehören ebenso zum Tagesprogramm wie Freunde anzurufen, für den Chor zu proben oder den PC aufzuräumen und die IT-Infrastruktur zu evaluieren.


Soeben hat der 45-Jährige «Zoom» entdeckt. Mit dem Online-Service für Webkonferenzen und Webinare ist er bestens mit der Aussenwelt verbunden. Da Jean mit seinen Eltern zusammen wohnt, hat er glücklicherweise auch menschlichen Kontakt, ohne ständig auf modernste Kommunikationsmittel zurück greifen zu müssen.


Über die blindekuh


blindekuh - wurde 1999 gegründet und war die erste Einrichtung dieser Art in der Welt. Unsere Unternehmen werden von der Stiftung blindekuh gefördert.


Die Küche


In der blindekuh zu speisen ist ein Genuss für alle Sinne, auch wenn Ihre Augen nicht an dem Festmahl teilnehmen werden. Das kreative Küchenteam zaubert Köstlichkeiten auf Ihren Teller, die man nicht sehen muss, um sie zu glauben - frisch, saisonal und immer eine Überraschung.


Mehr Informationen unter: https://www.blindekuh.ch/restaurant-in-the-dark-blindekuh-zurich.html